Öler

Der Öler

Wer kennt Ihn nicht, den kleinen grauen oder schwarzen Kunststoffnippel, der es ermöglicht unsere Bowdenzüge zu ölen.




Diese Zeichnung, oder auch Montageanleitung zeigt wie man den kleinen Öler am Bowdwenzugmantel installiert, damit das Innenteil, der Zug auch das Öl abbekommt. Demnach sollte man die Skizze wie folgt benutzen:
Man sucht sich einen passenden Platz zur Montage,setzt den Öler auf den Bowdenzug und fixiert Ihn mit den beiden seitlichen Klemmen. Dann markiert man eine Stelle, an der das Öl in den Bowdenzug gelangen soll und entfernt ein kleines Stück der Ummantelung. Danach schiebt man den Öler über die freigelegte Stelle und ist schon bereit um Öl über das Einfüllloch des Ölers in den Bowdenzug laufen zu lassen. Man sollte allerdings nicht so sparsam mit dem Öl sein, es passt eine Menge um richtig zu schmieren hinein.



KDW


 

 

 

19.04.2018 Wehmingen

Heinkelecke,

wir haben mal wieder gefegt, umgeräumt und neue Fahrzeuge nach oben geschaft.




KDW


 

 

13.4.18

Freitag der 13. !!!

Sechs Heinkler trafen sich um den von Horst neu verkabelten 150- er Roller zu bestaunen und zum Leben zu erwecken. Dieses spätere Schaumodel ( soll nach Wehmingen )   wurde  von KLaus aus vielen Teilen, die noch nie so zusammen in einem Motorgehäuse waren, zusammengefügt.
Zuerst wollte man die Zündung kontrollieren und ggf. einstellen. Man hörte " gib mir mal nen Zündkerzenschlüssel" der kam, aber welcher 4-Taktfahrer hat einen Selbigen für den 2-Takter. Man wusste sich zu helfen und nahm einen entsprechenden Ringschlüssel. Nach dem alles eingestellt war, sollte gestartet werde, wir wollten 2-Taktduft, aber ging nicht, kein Sprit im Tank.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Endlich kam der Mann mit dem Sprit, Tank auf, Gemisch eingefüllt, Benzinhahn auf, Komando: STARTEN . Der kleine Motor erschrack sich und zeigte kurz was er konnte und dann kam der Stinkefinger. Wie gesagt: 6 Heinkler, jeder hatte eine, oder mehrere Meinungen, nur der Motor hatte nur Eine : ICH MAG NICHT !!

                                                                                           
                                                                                                                                                                  

Alle Bemühungen, Funke überprüfen, krieg er Sprit und was einem sonst noch so einfällt half nichts, der Motor streikte, es war ja Freitag der 13. ! Nachdem viel geredet und geprüft wurde, machten wir einen Cut, denn wir hatten ja noch ein Mettfrühstück, was jetzt ein Mittagessen wurde zu verspeisen. Man merkte aber, Einige konnten nicht abschalten, es kratzte an Ihrer Ehre: Der Motor muß laufen ! Wir entschlossen uns den Seitendeckel  zu demontieren, damit man den Kontakt und sein Umfeld besser im Auge hatte. Jetzt kamen die Jungs in Fahrt und man hatte den Fehler schnell gefunden. Ein 3mm Anschlagsstift ist beim 1. Anlassen abgeschert und somit konnte die Zündung nicht richtig arbeiten. Wären wir keine Bastler, hätten wir evtl. an dieser Stelle das Handtuch geworfen, aber der Rest des Stiftes wurde ausgebohrt und ein Neuer wurde eingesetzt. Nun aber schnell den Motor wieder zusammengebaut, Bezinhahn auf, wir wollten es jetzt wissen:
STARTEN, rief jemand, was soll ich sagen die Garage füllte sich mit 2-Taktabgasen "ER LIEF" ! Aufgeben zählt nicht, weitermachen zahlt sich aus.

Fazit: Wir hatten jede Menge Spass und haben wieder einmal was dazu gelernt !

KDW


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7. April 2018

Es war mal wieder so weit, der Samstag in Wehmingen, es trafen sich, nicht um Würstchen zu essen, sondern um die defekten Scheiben auszubessern die Heinkelfahrer, Vier an der Zahl.
Es wurde  Glas zugeschnitten, eingesetzt und die Scharniere gefettet. Irgendwann war der Kitt alle und wir haben einen Umzug in einen anderen Etagenteil vorbereitet. Also wieder Aufräumen, Fegen, mit Maschine und Besen und unsere Sachen transportieren, schon war wieder einmal ein Arbeitseinsatz beendet. Bis zum nächsten Mal.

                                                                        

KDW


Wehmingen

Heinkelausstellung

Am 3. März traf sich der harte Kern mal wieder in der Salzmühle. Mit Mütze, Schal und dicker Jacke wurden im " Eispalast" defekte Scheiben gewechselt, mit klammen Fingern gar nicht so einfach. Aber einige Löcher sind dicht und der Wind kann nicht mehr so dolle pusten.
Nachdem der Kitt dem Ende zu ging, wurde für den gemütlichen Teil gesorgt, mit heißem Tee und warmen Würstchen. Aber es gibt noch viel zu tun und wir könnten Hilfe gebrauchen, Termine dafür siehe Seite 1.





KDW


2017

Das Jahr 2017 war aus Rollerfahrer Sicht ein nicht so schönes, es gab mehr Regen - als Sonnentage um unserem Hobby, dem Heinkelfahren nach zu kommen. Doch bei den durchgeführten und spontanen, durch Rundruf, aktivierten Ausflügen wurden die wenigen Sonnenstrahlen genutzt.

Auf unserer "Baustelle" in der Salzmühle, auf dem Gelände des Straßenbahnmuseums hat sich auch schon Einiges getan. Es stehen keine Exponate mehr im Lager 40, alles wurde in das 3. OG verbracht. Dafür gab es schon einmal ein leckeres Würstchenessen, Dank des Spenders und Horst seiner  mobilen Heinkelküche. Damit wir noch öfter so ein Event starten können, ist aber noch Einiges zu erledigen. Evtl. müssen wir auch alles wieder umräumen, da in dem Bereich wo z.Zt. die Fahrzeuge stehen der Fußboden nass wird und keiner weiß wo es herkommt. Darum ist unsere Pinselaktion erst einmal gestoppt um nicht die Farbe zu verschwenden. Wir sind aber trotzdem weiter aktiv.
Hier für Alle, die helfen wollen eine Info : ES IST BIS AUF WEITERES EIN TREFFEN AM 1. SAMSTAG IM MONAT AB 10.00 UHR IN DER SALZMÜHLE GEPLANT.
Wer Lust hat möge erscheinen um zu helfen, damit nicht immer die Gleichen da sind. Also, wie hat schon Frau Merkel gesagt " Wir schaffen das" lasst uns nicht Hängen es ist für UNSER gemeinsames Hobby.

 

KDW


 

 

Nikolaus 2017

Nikolautreffen 2017

Wie in jedem Jahr, am Sonntag nach Nikolaus treffen sich die Heinkelfreunde aus Hannover und Braunschweig zur letzten Aktion im Jahr, dem Nikolaustreffen. Anderst als in den Jahren davor, traf man sich in diesem Jahr in Linderte, auf dem Gelände der Heimatstube. Das wir dort hin durften, haben wir unserem Heinkelfreund Herbert Voges zu verdanken, dafür schon einmal Vielen Dank.
Der Standort hat auch mit seinem Museum und dem ganzen Ambiente viel zu bieten gehabt, zu unserem Vorteil war, das der Weihnachtsmarkt auf dem Hof ein Wochenende vorher stattfand und somit für unsere Veranstaltung noch geschmückt war. So wurden wir von einem großenTannenbaum am Tor empfangen.

 

Die vielen Leckereien die von den fleißigen und lieben Nikoläusinnen gebacken und gespendet wurden standen trocken und windgeschützt. Wie immer haben die gespendeten Speisen und Getränke sehr gut gemundet. Apropos Spende, unser lieber Horst hat seinen alten Helm zum "Spendenhelm" umgestaltet und er wurde auch von den Anwesenden bestückt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Alles in Allem war es ein schönes Treffen, das im nächsten Jahr hoffendlich wieder in dem schönen Umfeld stattfinden wird.

In diesem Sinne, allen die da waren und allen die nicht da sein konnten

                            " Ein frohes Fest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr "

KDW


 

Sportauspuff

Heinkel Sportauspuff

Wie allgemein bekannt, gab es bei den Heinkelwerken eine Sportabteilung, die sich um spezielle Fahrzeuge für den Rennsport kümmerte und auch dementsprechend Endwicklungen tätigte. Es wurden spezielle Motoren und Tuningteile gefertigt, die von den Werks - Rennfahrern getestet wurden bzw. für Rennveranstaltungen zum Einsatz kamen.

Unter anderem wurde auch ein Sportauspuff gefertigt, um mehr Leistung und Beschleunigung zu bekommen. Nach langen Recherchen haben wir Unterlagen von einem ehemaligen Wettbewerbsfahrer bekommen. Netterweise hat er für uns seinen Auspuff aufgeschnitten und eine Skizze mit detallierten Angaben gefertigt. Es lag also nahe, den Auspuff nachzubauen und zum Einsatz zu bringen.

Wie man auf den Fotos erkennen kann, ist der komplette Innenaufbau anders: Es gibt keine zweite Staukammer mehr, sondern nur noch eine. Die Abgasführung vom Krümmer in den Topf ist durchgängig der gleiche Durchmesser, der Durchlass zu den Endrohren und die Endrohre selbst sind im Durchmesser größer. Das Abgas kann also schneller abgeführt werden.

                                              Original Auspuff


                                                                      Sportauspuff

Was bringt das nun  im Endeffeckt?

Die Fahrgeräusche entsprechen dem sogenannten Holländer, sind aber etwas sonorer und weicher, kein Ballern, der Motor hängt besser am Gas und hat mehr Leistung. Dementsprechend hat man bei Vollgasfahrten auch eine höhere Endgeschwindigkeit, aber wer fährt schon ständig Vollgas.Das Ergebnis ist gegenüber den vom Werk angegebenen Möglichkeiten von 1959 sehr positiv - der Roller ist "spritziger" geworden.

Dieses Ergebnis kann aber nur mit entsprechendem Motor = 200ccm, 22er Vergaser inklusive 22mm Ansaugkrümmer und den größeren Ventilen für Ein- bzw. Auslass erzielt werden.

Anzumerken ist noch, dass der Auspuffumbau in dem original Heinkelauspufftopf erfolgte. Äußerlich ist er also identisch mit dem Heinkel-Werksauspuff und nicht mit dem Holländer. Eventuelle Nachbauentscheidungen muss jeder für sich sebst treffen und dafür auch selbst die Verantwortung übernemen.

 

KDK/KDW


 

Nikolaus 2016

Nikolaustreffen 2016

Am 11.12. , den Sonntag nach Nikolaus traf sich wie jedes Jahr in Vörie eine kleine Heinklerschar um so kurz vor Weihnachten noch einmal bei Kuchen, Kaffee, Tee oder Glühwein das Jahr mit mit einem Klöntag ausklingen zu lassen.
Das Wetter war ein wenig schmuddelig, sogar unser Nikolaus, der bisher immer motorisiert vorbeikam, hatte seinen Heinkelschlitten in der Garage gelassen. Aber der große Geschenkesack mit vielen Leckereien war trozdem da und Jeder hat mal reingelangt. Auch Horst hatte seine Heinkelküche angefeuert und uns mit einerleckeren Hühner -suppe von innen erwärmt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir danken dem Ausrichter H. Werner und seinem Vermieter, dass wir wieder in Vörie zu Gast sein durften.Ein weiters großes Dankeschön geht an die lieben Spender und Bäcker der ganzen leckeren Sachen, die Jedem gemundet haben. DANKESCHÖN !!!

 

 

 

 



 

 

 

 



                                       Auf ein gesundes Wiedersehen zum Nikolaustreffen 2017

KDW


 

Automeile Großburgwedel

Sonderschau in Großburgwedel

Anlässlich einer Einladung zur "Automeile Großburgwedel" trafen sich einige der Heinkelfreunde Hannover mit Ihren Rollern und einer Heinkel Kabine in der Fußgängerzone von Großburgwedel und zeigten einen Querschnitt der Fahrzeuge aus den Heinkelwerken. Die Ausstellung hatte guten Zulauf und die Besitzer der Fahrzeuge wurden gefordert. Da verzieh man schon dem Einen oder Anderen der die Kabine mit einer Isetta verwechselte. Es liegt aber an der Tatsache, dass die Isetta öfters zu sehen und bekannter ist als die Heinkel Kabine.
Die häufigsten Fragen bezogen sich auf das Alter der Fahrzeuge und ob es dafür überhaubt noch Ersatzteile gibt. In diesem Zusammenhang konnte man natürlich auf den HCD hinweisen, der seine Mitglieder mit einer regelmäßig erscheinenden Clubinfo und auch mit Ersatzteilen versorgt. Erstaunt waren einige Interessenten, als Sie erfuhren, das sogar in Argentinien und natürlich auch in europäischen Nachbarländern Heinkelfreunde und Fahrer sind, die sich einmal im Jahr auf Einladung des HCD treffen.
Ich möchte mal sagen, es war eine gute Veranstaltung für alle Besucher und den Heinklern aus Hannover.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KDW


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grassel 3.10.2016

Abheinkeln in Grassel 3.10.2016

Der morgendliche Blick aus dem Fenster machte keinen guten Eindruck auf das Wetter, es war diesig und es regnete leicht, aber es war ja auch noch früh am Morgen. Mit der Zeit wurde es langsam trocken, also auf nach Grassel. Dort angekommen, standen doch tatsächlich 12 Roller und 1 Kabine, die später noch Gesellschaft bekam, auf dem Platz.                                              

Das sollte sich aber ändern, denn später waren mehr Autos als Roller da, ja,ja, das Wetter hat einige vom Fahren mit dem Roller abgehalten. Sollte in diesem Jahr der Wettergott unseren braunschweiger Freunden nicht gut gesonnen sein ? Nach einiger Zeit wurde es heller und die Sonne ließ sich auch sehen, es blieb Trocken und der Tag nam seinen Lauf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Becki hielt seine Rede, begrüßte Alle, macht uns auf eine Überraschung neugierig und erwähnte, dass Claus wohlbehalten von seiner Korsika -Tour mit dem Heinkel zurück ist und der Roller über die Fähre die Insel erreicht hat. Nach Aussage von Claus wird in einer der nächsten Heinkel Info ein ausführlicher Bericht erscheinen.
Nun wurde der Grill befeuert, in der Zwischenzeit, bis zum Essenfassen, hatte man wie üblich auf solchen Veranstaltungen noch Zeit zu Klönen.

Als die "Lagerköche" das Signal zum Essen gaben enderte sich das schlagartig, Alle stellten sich in die Reihe um eine Bratwurst, Nackensteak oder Bauchfleisch zu bekommen.
An dieser Stelle sei angemerkt: Es hat sehr gut geschmeckt ! Und nicht nur das Fleisch sondern auch die von den Spendern mitgebrachten Salate und Kuchen, dafür und an das Orgateam möchte ich im Namen der Hannoveraner D A N K E sagen, es war ein gelungener Tag.

Ach, da war ja noch was, die Überraschung.
Die kam mit lautem Motorgeräusch von hinten über das Nachbargrundstück angefahren, nein es war kein Rennheinkel, sondern ein Autocrossfahrzeug mir Kawasakimotor und Verkleidungsteilen von einem Gogo. Mal was Anderes als Heinkel, der Fahrer wurde doch von dem Einen oder Anderen befragt, aber diese Art von Motorsport ist nichts für unsere Altersklasse.

KDW


 

Sehnde 2016

Sehnder Berg

Die Stadt Sehnde hat 21.08. zum Bergfest geladen und die Heinkelfreunde Hannover trafen sich gegen 11.00 Uhr am Fuß des Berges. 

 

 Es wurde über die Auffahrt debattiert, wo geht es lang, ist das nicht zu steil ist das alles eine Schotterpiste, man hatte so seine Bedenken. Aber der Weg nach Oben wurde nocheinmal erklärt, Vorteil des Erklärenden, er war zum Pressetermin 3 Wochen vorher schon oben. Also alle Unklarheiten wurden beseitigt und man machte sich an die Auffahrt, die ein wenig staubig war, denn es war ja trockenes Wetter, auch die Tage vorher, also war zu Hause ein wenig Staubputzen angesagt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Selbst das letzte Stück bis zum Plateau, welches etwas steiler war wude von Allen gemeister. Oben angekommen wurden die Roller schön aufgestellt, einige waren von der Höhe (knapp 100m ) überrascht, zumal man bei dem Wetter eine schöne Aussicht in alle Himmelsrichtungen geniessen konnte. Man sah sogar den Regen über Hannover, der uns dann mit einem kurzen Schauer auch auf dem Berg erwischte, aber wir konnten uns einem großen Zelt unterstellen und anschließend die eine oder andere Leckerei zu verspeisen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einige von uns fuhren dann noch nach Immensen zum Dreschefest, bevor sich der Rest dann auch langsam auf die Abfahrt konzentrierte und nach Hause fuhr. Ich danke allen, die mit mir zusammen den Berg bezwungen haben, vielleicht sieht man sich bei nächsten Bergfest ja wieder.



KDW


 

 

Abschied Eilerswerke

Das Ende naht.

Am 13.8. traf sich eine Handvoll Heinkler zum gemütlichen Quatschen bei den Eilers Werken. Leider war es das letzte Treffen dieser Art, denn wie man aus der Tageszeitung entnehmen konnte, ist das Thema mit der Ausstellung "Mobile Welten" gestorben und die Heinkelsammlung und einige andere Exponate müssen die Halle verlassen.
Wir, die Anwesenden hatten unseren Spass, Klaus erzählte uns bei Bockwurst mit Brot und Senf etwas über den Sportauspuff der ehemaligen Sportabteilung und Heinkelrennfahrer .Dabei war an vorliegenden Gerätschaften der Unterschied zwischen " Normal - und Sportschalldämpfer " bestens zu erkennen.

Anschließend nutzten Einige von uns die Gelegenheit eine Runde mit Norberts Bulldog auf dem Geläde zu drehen,  fuhren mit einem Lastenfahrrad und testeten ihre Fahrkünste auf einem der beiden Hochräder. Schade, das es nun vorbei ist, zum Jahresende soll wohl die Halle geräumt werden. Ob wir wieder so einen Ort zum Treffen finden, steht in den Sternen, darum ließ Klaus es sich nicht nehmen noch ein letztes Foto vor der Heinkelecke von sich machen zu lassen.


Wir sagen Danke, an Klaus für seinen kurzen Vortrag und die Einladung zum Treffen, nicht zu vergessen unser Horst, der mit seiner mobilen "Heinkelküche" für die warmen  Würstchen gesorgt hat.

KDW


 

Heinkeltour nach Ostdeutschland

Vier Heinkelfreunde auf dem Weg nach Ostdeutschland

Im Winter kamen wir, K.-H. Graul, K.-H. Last, H. Kaste und H. Marcus auf die Idee, mal eine mehrtägige Tour mit dem Roller in den Osten der Republik zu machen. Gesagt, getan, es wurde geplant und die Routen festgelegt.

Der Tag der Abreise kam langsam näher und schließlich am Sonntag den 12. Juni um 8.00 Uhr ging es los. Über Hildesheim in Richtung Harz. In Bad Harzburg haben wir den Heinkelfreund Günter Koch kurz besucht, wir hatten ja noch einiges zu fahren.
Seine Frau und er wünschten uns eine unfallfreie und und gute Weiterfahrt. Die Wünsche konnten wir gut gebrauchen, denn es fing bald an zu regnen und wir mussten in einem Bushaltestellenhäuschen eine Rast einlegen.

                

 

 

 

 

 

 

 


Kurze Zeit später ging es dann aber weiter über Wernigerode, Thale, Quedlinburg, Aschersleben, Osmarsleben nach Plötzkau an der Saale, dort hatten wir in einer Bauernhofpension unser Quartier gebucht.

Es war die erste Etappe mit 220 Km die unsere Roller und wir gut überstanden haben.

Nach gutem Frühstück konnte die zweite Etappe nach Dresden beginnen. Es ging gemütlich an der Saale entlang, durch Orte, die wir noch nie gehört hatten, nach Halle/Saale. Hier gönnten wir uns eine längere Pause. Dann ging es über Bitterfeld, wo die Luft wieder rein ist,der Braunkohletagebau ist nicht mehr sichtbar, an dessen Stelle sind heute schöne Seen  und eine blühende Landschaft entstanden. Weiter ging es nach Torgau an die Elbe, von hier immer am Fluß entlang über Riesa, Meissen nach Dresden. Das zweite Tagesziel war erreicht. Wir fuhren in die Innenstadt zu unserem Hotel und konnten dann noch ein paar Stunden Dresden zu Fuß besichtigen.

Zweite Etappe, Daumen hoch, 270 Km und alle sind O.K.

                                                                                                                     

 

 

 

 

 

 

                                                                            

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am dritten Tag sollte es durch das Elbsandstein - und Erzgebirge nach Plauen gehen.
Also von Dresden an der Elbe entlang nach Pirna, Königstein und das Elbsandsteingebirge führte die Tour. Weiter ging es dann über Heidenau in das Erzgebirge, Richtung Plauen, so war es ja geplant. Auch hier haben wir wieder tolle Landschaften gesehen und genossen. Auf das Wetter hatten wir leider keinen Einfluss, also war mal wieder eine Pause bezgl. eines Regenschauers fällig. In Aue,
25 Km vor Plauen unserem Tagesziel haben wir beschlossen uns ein Quartier zu suchen. Im Blauen Engel hat es auch gleich geklappt, es gab sehr gutes Essen und das Bier war hervorragend, es wurde im Haus selbst hergestellt.

Die hauseigene Brauerei lernten wir bei einer intensiven Führung mit dem Braumeister (siehe Foto, ha,ha is ne Puppe) auch noch kennen.

Also wieder 260 Km geschafft, Roller und Fahrer haben sich eine Nachtruhe verdient.

Die vierte Teilstrecke ging von Aue durch das Vogtland nach Oberhof im Thüringer Wald.
Auch hier haben wir die tollen Landschaften im Vogtland und Thüringen genossen. Die von uns benutzten Strassen waren alle in sehr gutem Schuß, so das uns das Fahren auch richtig Spass gemacht hat. Viele verträumte Dörfer mit Schiefer bedeckten Dächern haben wir gesehen, einfach schön. Vor Oberhof kamen wir in einen ordentlichen Schauer und es ging immer bergauf, denn Oberhof liegt 900m hoch. Hier mussten die Roller und die Fahrer alles geben, wenn es sein musste auch mal im 1. Gang, es ging eben wie schon gesagt bergauf. In Oberhof angekommen haben wir über das Verkehrsamt eine Unterkunft nicht nur für uns, sondern auch für die Roller bekommen,sie durften in einer Garage übernachten.

Die nächsten 200 Km sind abgespult und alle sind glücklich und zufrieden.

Die Fünfte und letzte Etappe von Oberhof nach Hause fing mit Rollerschonung an, denn es ging wer hätte es gedacht bergab. Durch das schöne Thüringen bei wenig Verkehr über Eisenach, Bad-Soden an der Werra entlang nach Witzenhausen. Weiter auf der B 80 nach Hann.-Münden und entlang der Weser bis Bodenwerder dann durch den Iht nach Hannover unserem Startort.

Dieses war die längste Etappe 300 Km und für K.-H. Last kamen noch 50 Km dazu, denn er musste ja noch Richtung Celle.

Insgesammt waren es sehr schöne 1250 Km, die uns nach Ostdeutschland und wieder zurückführten.

Mein Fazit:
Es war eine tolle Fahrt, gut geplant und super geklappt, das Wetter konnten wir leider nicht planen, aber wer kann das schon.
Unsere Fahrer mit Navi haben ganze Arbeit geleistet und uns super geführt. Die ganze Zeit, immerhin 5 Tage verstanden wir uns sehr gut, es gab keinen Streit und keine Unstimmigkeiten. Darum hat diese mehrtägige Fahrt auch richtig Spass gemacht!!!!

 

Euer Heinkelfreund
Herrman Marcus
Fotos von Horst Kaste


 

 

Original ?

Das ist ja nicht original......

Auch ich erwisch mich manchmal auf Oldtimertreffen, Ausstellungen und Rollertreffen dabei, dass er mir einfach so "rausrutscht", dieser schlaue Satz "das ist ja nicht original", ob das nun jemand wissen will oder nicht. Ich weiß also, man sollte es nicht tun (oh,oh!).

Und da war er wieder mal, dieser berühmte Satz, ich weiß noch genau wann, wo, wobei: Im Frühjahr 2007 bei einer Ausfahrt von Tetzelstein/Elm Richtung Königslutter, unterwegs war eine Rollergruppe mit Hannoveranern, Braunschweigern und Helmstedtern. Rund 30 Roller stellten sich auf den Marktplatz in Königslutter für Interessierte und Besuche/-innen auf. Fahrer und Beifahrer/-innen stärkten sich bei Kaffee und Eis in einer benachbarten Eisdiele. Braunschweig-Peter kam zu mir - ich schleckte gerade mein Stacciatella - Eis und wollte mir eine aufregende Heinkel - Entdeckung zeigen: Da sei ein A1 - Roller mit einem A2 - Rücklicht, und das sei ja wohl nicht .... - na, Ihr wisst schon.

Da war ich sofort dabei. Und was erblickten wir ? Im Hinterhaus eines nahe gelegenen Elektogeschäfts werkelte ein Heinkelfahrer an einem A1. Ich muss zugeben, dass ich ein wenig neugierig, aufgeregt und sprachlos war. Da stand nun der A1 Bj. 1960 mit einem Blechgehäuse - A2 - Rücklicht leibhaftig vor mir. Ich kannte zwar aus dem ersten Buch von Dieter Lammersdorf das Bild vom Prototypen-Rücklicht A2 mit Blechgehäuse an einem Roller so um 1959, hatte es aber noch nicht an einem Roller im richtigen Leben gesehen. Wie sich herausstellte, wusste der Besitzer nichts von der Besonderheit seines Heinkels. Peter und ich erzählten noch ein bisschen über Rollermodelle und vom HCD Deutschland, aber nicht ohne ein paar Fotos von dem vor uns stehenden "Sondermodell" zu erbitten. Natürlich tauschten wir auch Adressen aus, und dann mussten wir ja mit unserer Rollergruppe, die auf dem Marktplatz wartete, weiter zu Otto nach Lauingen zum traditionellen Kartoffelsalat - und Würstchenessen.

Wochen vergingen, und eines Tages erhilt ich eine CD mit den erbetenen Bildern von dem "Rollerschrauber aus Königslutter", inzwischen ebenfalls HCD - Mitglied. Er hat uns also nicht vergessen und hier sind nun einige Bilder für alle, die sie gern sehen möchten.
Die Merkmale des "Übergangsmodells" A1 / A2 sind : Laut Brief Bj. 1960 vom Modell A1 Kofferkasten, Knieblech, Lampe; vom Modell A2 Schnauze, Rohrständer, Stoßstange ( Aluformstück ), Heinkel-Tourist - Emblem, Blinklichtschalter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                           

 

Vielleicht wurden ja in der Übergangszeit 1959 - 1960 mehrere Roller vom Werk umgerüstet, es stand ja die Einführung der Blinklichtpflicht vor der Tür.

 

K. Kutsche


 

Veritas Rennwagen

Der Veritas Rennwagen.

Ihr fragt Euch sicher was soll das, was hat ein Rennwagen mit Heinkel zu tun. Dafür gibt es eine einfache Erklärung:
In den Jahren 1948 bis 1950 wurden Formel 2 - Rennwagen mit dem Namen Veritas Meteor gebaut und die wurden von einem wassergekühlten 6- Zylinder Motor angetrieben, einer Spezialanfertigung für Veritas, der von Ernst Heinkel gebaut wurde. Der Motor hatte einen Hubraum von 1998 ccm und leistete bei 6500 U/Min. satte 140 PS, mit den synchronisiertem 5 - Ganggetriebe und je nach Übersetzung wurde eine Geschwindigkeit bis zu 220 Km/h erreicht.

 

 

Zwischen den Jahren1948 und 1950 wurden Zehn Exemplare produziert, von denen leider nur noch zwei existieren. Das in den Bildern gezeigte Fahrzeug wurde anlässlich eines Oltimer Grand Prix 1985 von seinem ehemaligen Piloten P. Pietsch, der auch den damaligen Mechaniker P. List dabei hatte, in Renngeschwindigkeit über die Nordschschleife des Nürburgringes gefahren.


KDW




 

 

 

 

 

 

 

Grassel Abheinkeln 3.10.15

Abheinkeln in Grassel

Die Braunschweiger Heinkler hatten wie auch schon in vielen Jahren davor zum Abheinkeln geladen. Zum dritten Mal traf man sich im Oktober in Grassel am Sauteich, wie auch in den zwei Jahren davor war auch in diesem Jahr ein super Wetter. Woran mag es liegen, am Sauteich bisher immer schönes Wetter, an der Mühle auch mal schlechtes Wetter. Vermutlich liegt es an der Klimaerwärmung.
Aus der Ferne und der Nähe kamen jedenfalls 27 Touristen 1 Kabine und ein 50-er Zündaproller angefahren um einen schönen Tag mit Gleichgesinnten zu verbringen.


                                                                      

Das zum Standart gehörende Gruppenfoto wurde geschossen,Becky hat seine Begrüßungsrede geredet  und zum Essen gebeten. Es gab Chili con Carne (mit seperatem Scharfmacher) und  Nudelsalat mit Fladenbrot.
Dabei war es natürlich nicht ruhig wie man sich denken kann, es wurde entgegen dem was man früher einmal gelernt hat (beim Essen wird nicht geredet) geredet, man sieht sich ja so selten.

 

 

 

 

 

 

 

 




Nachdem der Hunger gestillt war ging es mit Heiß - oder Kaltgetränken an die Stehtische oder Fahrzeuge um das Eine oder Andere zu erfahren sich Tipps für seine eigenen Probleme zu holen, damit man in der nicht Rollerzeit sein Fahrzeug für die nächste Saison Fit machen kann.


























Bei all dem Smalltalk wurde man auf einmal durch den Ruf: ES GIBT JETZT KUCHEN ! gestört. War aber nicht so schlimm, den das reichhaltige Kuchenbuffet entschädigte die Störung. Man konnte ja auch bei Kaffee und Kuchen weiterklönen. Einige der Stehtischesser hatten auch mal Pech, Sie wurden von herabfallenden Eicheln auf dem Kopf getroffen, oder diese Dinger landeten mit Schmackes in der vollen Kaffeetasse, daran merkte man das es doch schon Herbst ist.

Ich möchte mich im Namen der vor Ort gewesenen Heinkelfreunde aus Hannover für die Organisation das leckere Essen, den tollen Kuchen und bei allen die daran beteiligt waren und gespendet haben bedanken. Es war ein schöner Tag, der ohne all die Helfer nicht so stattgefunden hätte, DANKE !!

 

Euer KDW


 

Winsen/Aller 27.09.2015

Oldtimertreffen Wisen / Aller

Am Sonntag den 27.9. traf man sich bei Maikühlem Wetter gegen 9.30 Uhr zur Abfahrt nach Winsen am Pferdeturm in Hannover. Mit neun Fahrzeugen ging es unter Führung von Horst über Schillerslage, Isernhagen, Fuhrberg, Hambühren und Oldau nach Winsen, es war eine schöne Strecke und die Anreise hat richtig Spass gemacht. Nach gut einer Stunde war das Ziel erreicht und siehe da, es waren schon einige Heinkler vor Ort.




Nämlich die Freunde aus Braunschweig und einige Hannoveraner, man traf Sie alle beim Hädewärmen mit einem Pott Kaffee in der Sonne.
Nach einem Rundgang über das gut gefüllte Gelände mit allerlei Raritäten wollte man auch etwas zu Essen haben. Die Bratwurst - und Steakschlange war dementsprechend lang, wurde aber schnell abgearbeitet man konnte natürlich auch eine warme Erbsensuppe mit Einlage zu sich nehmen. Es hat jedenfalls allen geschmeckt und man konnte vor der nächsten Begutachtungsrunde noch ein wenig Klönen.












 

 



Ich fand es war ein sehr schöner Tag und eine gute Veranstaltung, die man für 2016 wieder in den Terminkalender aufnehmen sollte.


KDW


 

Hefe Hof 2015

Oldtimertreffen Hefe Hof Hameln
Am frühen Sonntagmorgen klingelten Hier und Da die Telefone, die Verabredeten Heinkelfahrer sprachen sich ab ob man fährt oder nicht. Denn über Hannover und teilweise der Region breitete sich ein Gewitter aus, aber der Wettergott meinte es gut mit uns und so konnten sich alle in und um Hannover treffen um zum gemeinsamen Treffpunkt nach Völksen zu starten.

Man begrüßte sich mit einem freundlichem Hallo, einem kleinen Klönsnak bevor es dann gemeinsam nach Hameln unserem Ziel dem Hefe Hof ging.

         

Dort angekommen wurden wir auch schon von einigen Heinkelfreunden aus Hannover und Hameln erwartet.
Nachdem die Roller abgestellt waren, wurden die Formalitäten erledigt und jeder bekam seine Essens - und Getränkemarke. Danach machte man seinen Rundgang um sich die Fahrzeuge auf dem Gelände oder die Filme in der Halle anzusehen. Das Gebäude beherbergte eine Fabrik zur Herstellung von Hefe und Sprit und ist heute teilweise Museum und Einkaufsmeile.
Nach dem Verzehr der Bratwurst oder anderer leckerer gegrillter Sachen machten sich einige Heinkelfahrer wieder auf den Heimweg. Alles in Allem war das ein schöner Tag und ein schönes Erlebnis.


          

Zwei 2 - Takter


KDW


 

Peine 09.08.15

Oldtimertreffen in Peine

Zum 09.08. hatte unser Heinkelfreund Frank, von den BS-Heinklern, in seiner Eigenschaft als 1. Vorsitzender des Oldtimer Clubs Peine zum großen Treffen auf dem Platz der Verkehrswacht in Peine eingeladen. Da die Heinkler zusammenhalten war es für uns aus Hannover eine Selbstverständlichkeit dieser Einladung zu folgen. Die Meisten trafen sich früh Morgens noch in Grafhorn um dann von dort aus nach Peine zu fahren. Eine zweite Gruppe arrangierte sich mit den Zweiradfreunden vom Mopedkeller in Hannover und kam pünktlich zum Inhalieren der Bratwurst in Peine an. Da zu diesem Zeitpunkt das Gelände sehr voll war hatten wir keine Möglichkeit unsere Fahrzeuge zu Denen aus Hannover schon anwesenden zu stellen. Aber so ist das nun wenn man etwas später eintrudelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 







Alle sind ohne Probleme angekommen, nur unser Strolch hatte ein kleines Leck am Benzinhahn, welches von fachkundigem Personal sofort erkannt und beseitigt werden konnte.
    


Es gab allerhand zu sehen, vom Bulldog über Pkw`s und Zweirädern eine bunte Mischung von allen. Es war ein schöner Tag, eine schöne Veranstaltung und Petrus hat es auch gut mit den Oldtimerfreunden gemeint.


Anzumerken sei hier noch, das ein Teil der Hannoveraner von Peine aus noch zum Strßenbahnmuseum nach Wehmingen gefahren ist, um dort auch die Heinkel`s zu präsentieren. Das Gelände war auch hier in Anbetracht des Wetters bis in die letzte Ecke gefüllt.

KDW


 

Rammelsbergausfahrt Hannover/Braunschweig

Erste gemeinsame Ausfahrt der Hannoveraner und Braunschweiger Heinkelfreunde

Zehn Hannoveraner Heinkelfreunde machten sich am Tag der Niedersachsen, Sonntag den 28.6.2015, bei schönem Wetter auf Achse Richtung Goslar. Getroffen haben wir uns beim ADAC in Laatzen.













In Baddeckenstedt, auf dem Parkplatz von Bratwurst Leinemann, wurden wir schon von Günther Koch aus Bad Harzburg erwartet. Ein wenig später stießen hier zu unserer großen Freude achtzehn Braunschweiger Heinkelfreunde auf ihren Rollern zu uns. Herzliches Begrüßen, kurze Rast, ein gemeinsames Foto und weiter ging es durch das schöne Harzvorland zum Ziel, dem Rammelsberger Besucherbergwerk in Goslar (UNESCO Weltkulturerbe).



Dank der Erlaubnis des Bergamtes durften wir im Innenhof vorm Haupteingang des Rammelsberg Museums unsere Roller parken. Nachdem die oblgatorischen Fotos dieser Rollerparade geschossen worden waren, ging es zum  Mittagessen ins Bergwerk - Bistro.
                                                                                     


Hansgert aus Braunschweig hatte zum Glück das Essen vorbestellt, so klappte es zeitlich prima mit der eigens für uns Heinkelfreunde angemeldeten Führung durch den Roeder Stollen.
( 1 Stunde und 15 Minuten)
Zu Fuß fuhren wir ins Bergwerk ein. Wir folgten dem Weg des Wassers in ein altes Stollensystem. Ein pensionierter Maschinenbau Ingenieur erklärte uns diese über zweihundert Jahre alte Wasserkunst (Wasserkraft Technik ). Die riesigen Wasserräder zum Befördern des Erzes und zum Abpumpen des Wassers waren beeindruckend, eine technische Meisterleistung. Wir wurden mitgenommen in eine Zeit, in der es weder Strom noch Dampfmaschinen noch Sprengstoff gab. Wenn man bedenkt unter welchen Bedingungen hier unsere Vorfahren gearbeitet haben, kann man vor diesen Menschen nur den Hut ziehen. Allein der Aufstieg aus der Grube ( für uns heute 101 Treppenstufen, früher schmale Eisenleitern direkt an der Wand noch aus größeren Tiefen ) zeigt uns, wie hart die Arbeit der Bergleute zu dieser Zeit war.














Dank nochmals an den Grubenführer, der uns durch das Labyrinth dieses Stollensystems sicher ans Tageslicht zurückgeführt hat.



Eine Kaffeepause auf dem nahe gelegenen Maltermeister Turm mit herrlichem Fernblick und schönem Ausblick auf Goslar und Umgebung stärkte uns bevor es auf zum Teil getrennten Wegen wieder Richtung Heimat ging. Ein morgens in Baddeckenstedt liegengebliebener Roller konnte für den Rückweg nach Braunschweig provisorisch wieder flott gemacht werden.
Es war ein schöner und gelungener Tag für alle Heinkler.


von Marie Agnes und Ulrich Roggenbach



Heinkeltreffen Tauperlitz

                                                 Heinkeltreffen Tauperlitz / Hof
Anfang Juni ( 4. - 7.6.2015 ) fand das Heinkeljahrestreffen in Tauperlitz bei Hof statt. Wie in jedem Jahr sind auch zu diesem Termin Heinkler aus Hannover mit dabei. Einige reisen mit Pkw, die Andren mit Wonhnmobil an , aber alle haben eines  Ihrer Heinkelfahrzeuge dabei. Drei Heinkler aus Hannover, Horst Kaste, Karlheinz Graul und Fritz Melcher aber machten sich bei gutem Rollerwetter Startklar und fuhren den Weg bis dahin mit Ihren Heinkelrollern.
Natürlich wurden auch Pausen gemacht, denn alle hatten Durst, die Piloten und die Roller. Es folgte ein kurzer technischer Check, Ölprüfung etc.und dann ging es auch schon weiter, man hatte ja ein Ziel und wollte pünklich vor Ort sein.


Die technisch Überprüfung nemen unser beiden "Oldies" , siehe Foto, ganz genau, denn man will ja auch wieder heil nach Hannover kommen und das in einem Alter von 83 bzw. 84  - Jahren. Unser Heinkelfreund Fritz bekam dann auch noch eine Urkunde für den Jahresältesten Heinkler, der auf eigener Achse angereist ist.
Da sieht man mal wie gut unser Heinkel auch auf langen Strecken ist, denn er hat beide Fahrer ohne Probleme wieder nach Hannover gebracht. Wir wünschen Euch auch weiterhin Gute Fahrt!

Ich sprach Anfangs von Drei Hannoveranern, zu sehen sind nur Zwei, Nummer Drei, Horst, hat das Foto gemacht, er ist natürlich auch wieder ohne Probleme mit Karlheinz und Fritz zu Hause angekommen.



KDW


 

Hanomag IG Störy

Tag der offenen Tür bei der Hanomag IG in Störy


Am 17.5. hatte die Hanomag Ig zum Tag der offenen Tür ein geladen. Es gab außer Tracktoren, Pkw´s, Pritschenwagen, Komissbrot auch den noch nicht ganz fertiggestellten Hanomag Diesel - Rennwagen zu bestaunen. Dieses Fahrzeug mit der Zulassungsnummer aus dem Fertigungsjahr hat im Jahr 1939 auf der Autobahn bei Dessau mehrere Rekorde gefahren, unter anderem auch einen Höchstgeschwindigkeitsrekord von 165 Km/h . Da werden sich einige fragen, das soll ein Rekord sein, da war doch noch ein Bernd Rosemyer mit dem Auto Union, dessen Rekord bei über 400 Km/h lag ! Das alles ist richtig, doch Rosemeyer fuhr ein Mehrzylindriges Fahrzeug mit Kompressor und jede Menge Ps. Der Hanomag hingegen wahr und ist ein Dieselfahrzeug mit einem 1,9 - Litermotor und sage und schreibe fetten 39 Ps. Das ganze verpackt in eine Stromlinienkarosserie aus Alu und einem filigranen Gitterrohrrahmen hat das Auto so schnell gemacht. Also, auch aus Hannover kamen Autorekorde. Ich drücke den Oltimerfreunden der Hanomag IG ganz fest die Daumen, damit der Traum, dieses Auto einmal komplet und rennbereit vorführen zu können.





















    
Da wo Oltimer sind trift man auch auf Heinkelfahrer, in diesem Fall natürlich auch. Eine lustige Truppe hat sich aus Hannover mit Ihren Rollern auf den Weg gemacht um mal wieder Störy zu besuchen, zu früheren Zeiten war das ja einmal fast ein Dauerziel bedingt durch das Kleinwagenmuseum, dessen Hallen mit dem Messerschmidt im Mauerwerk direckt nebenan sind. Das Wetter hat mitgespielt und so konnte man bei Bratwurst und oder Kuchen den Tag mti einigen Bezingesprächen in der Halle oder an der frischen Luft genießen, bevor es dann wieder gen Heimat ging.
Ich habe die Zeit genossen und mich gefreut, den ein oder andern zu treffen und zu klönen.

Nachtrag:

Wie einige am 17.5. dieses Jahres in Störy sehen konnten, war der Hanomag - Rekordwagen noch ziemlich nackt. Einige Teile der Fahrzeugverkleidung fehlten noch, es ist ja auch ein bisschen kostspielig so ein Fahrzeug von Grund auf neu auf zu bauen. Aber es gibt auch wie in diesem Fall immer wieder spendenfreudige Menschen oder Firmen , die diesem Projekt auf die Beine helfen. So konnte man auf der Ideen - Expo in Hannover schon ein paar Karosserieteile mehr an dem Auto sehen, langsam nimmt er Form an. Vielleicht ist er ja zum nächsten Tag der offenen Tür in Störy komplett, ich wünsche es jedenfalls allen die an dem Projekt arbeiten.

                                                                                                                                


                                                                                                                                                                                    
KDW


 

eilers Werke 2.5.15

Heinkel Stromer

Obwohl die große Veranstaltung der Eilers Werke abgesagt wurde, trafen sich zu Bratwurst und Salaten einige Oldtimerfans und Heinkelfahrer zum gemütlichen Plausch auf dem Gelände. Klaus machte eine kleine Führung durch das Gebäude und die Mechanikwerkstatt in der u.a. die Go-Karts gebaut werden.
Zu der Heinkelausstellung hat sich nun zum Laubfrosch und dem Zebra ein weiteres Fahrzeug gesellt, der Stromer. Dieses ist ein umgebauter A1 mit implantierten Antrieb von einem alten Herkules E-Roller. Eines der letzten Projekte vom Motor-Lab der Albert - Einstein - Schule. Der einigen von uns bekannte Schüler Falko hat diese Fahrzeug mit umgebaut und bei der Veranstaltung Jugend forscht damit den 3. Platz belegt, Bravo.
Ausgestattet ist der Roller mit zwei in Reihe geschalteten Batterien, also insgesamt 24 Volt Betriebsspannung für den Motor und wie man auf den Fotos sehen kann, fährt er auch.
Alles in Allem war es trotz abgesagtem großen Treffen ein schöner Tag zum Klönen.

 














KDW


 

Clubinfo

Unsere Clubzeitschrift

Jeder der Heinkel Clubmitglieder kennt sie, kommt ja regelmäßig mit der Post, aber wo kommt sie her ?
Wissen das auch alle ? Für Diejenigen die es nicht wissen ist dieser kleine Beitrag gedacht.
Seit dem Jahre 1847, also kurz nach der Erfindung des Buchdruckes, wird im Hause Block gedruckt, die heute in Burgdorf ansässige Druckerei wird vom Senior Walter Block und seinem Sohn Tobias geführt.
Da Walter ein passionierter Heinkelfahrer- und nicht nur Besitzer ist, lag es nahe Ihn bei Gründung des Heinkel Club Deutschland 1983, dessen Gründungsmitglied auch er ist, bei der 1.  Mitgliederversammlung  Ihn zu fragen ob  er bereit währe eine clubeigene Zeitschrift zu drucken. Wie Walter mir erzählte, war er zur 1. Mitgliederversammlung nicht anwesend, wurde aber von Klaus Kutsche informiert und hat sich bereiterklärt diese Zeitschrift zu drucken.
Die Auflage der damals wenigen Infos hat sich bis heute enorm gesteigert. Nach Walters Angaben wird die heutige Heinkel - Info mit einer Auflage von 4850 Stück gedruckt. Bevor wir sie aber lesen können, gibt es einiges an Arbeit zu erledigen. Die teilweise von Heinkelmitgliedern zugesandten Artikel müssen bearbeitet werden Korreckturlesen etc, damit aus "Rammelberg" beim Druck auch Rammelsberg wird. Ebenso wie die Meldungen aus der Clubzentrale oder edtliche Termine von div. Regionalclubs und natürlich auch die Ersatzteilliste vom Lager werden bearbeitet. Also vom Layout, Druck und Weiterverarbeitung wird alles von der Druckerei Block erledigt. Aber wie kommt sie zu uns? Auch dafür sorgen die Block`s. Der Versand wird ebenfalls in Burgdorf von Vater und Sohn erledigt. Man höre und staune, selbst nach Neuseeland wird die Heinkel - Info den dort lebenden Mitgliedern zugesandt. Aber nicht nur die Info, sondern auch der Kalender und weiteres Werbematerial bzgl. Heinkel wird bei Walter und Tobias gedruckt.
Da fragt man sich, bleibt da eigentlich noch Zeit zum Heinkel fahren ? Walter schafft es immer wieder, selbst Tobias hat schon Gefallen daran gefunden, denn es gibt ja auch noch eine Kabine und eine Perle, die derzeit auf Vordermann gebracht wird in Walters Heinkelfuhrpark. Sollte das von der Geschwindigkeit nicht reichen, schwingt sich Walter mit seinen 71 Jahren auch gern einmal auf seine 800-er BMW und gibt Gas.


Wir hoffen, das Walter und Tobias die Druckfarbe nicht ausgeht, die Maschinen gut laufen und wir weiterhin aus Burgdorf gut und pünktlich informiert werden und unsere Heinkel - Info incl. des Kalenders bekommen.
Allzeit guten Druck und natürlich auch gute Fahrt.

KDW


 

Zündfunke Teil 2

Es dreht sich um den Zündfunken
Teil 2

Zündkerze:
Die Zündkerze hat die Aufgabe, den hochgespannten Zündstrom isoliert in den Zylinder zu führen, um dort das verdichtete Kraftstoff - Luftgemisch zu entzünden.
Der Aufbau der Zündkerze besteht im wesendlichen aus der Mittelelektrode, dem Isolierkörper dem Kerzengehäuse mit Einschraubgewinde, der Masseelektrode und dem Dichtring. Die Mittelelektrode, auch Zündbolzen genannt, ist im Isolierkörper eingesetzt und vom Kerzengehäuse elektrisch isoliert. Oben besitzt die Mittelelektrode einen Kabelanschluß für das Zündkabel, während das untere Teil (Zündbolzen) in den Verbrennungsraum ragt. Die Masseelektrode, welche an der Stirnfäche des Kerzengehäuses angebracht ist, ist von der Mittelelektrode 0,5 - 0,6 mm entfernt. Dieser Luftspalt, auch Elektrodenabstand genannt, dient dazu, daß im Zündzeitpunkt der Zündstrom in Form eines Zündfunkens die Elektrode übersrpringt und das verdichtete Kraftstoff - Luftgemisch entzündet.
Anmerkung:
Die Erfahrung hat gezeigt, das ein Elektrodenabstand von 0,7 - 0,9 mm auf Grund des höheren Überbrückungswiderstandes einen stärkeren Funken erzeugt !
Die Zündkerze ist, obwohl ganz unscheinbar aussehend, das beanspruchteste Teil des Motors. Sie ist mechanisch, thermisch siwie auch elektrisch sehr hohen Belastungen ausgesetzt und stellt deshalb an Aufbau und Material hohe Ansprüche.
Als mechanische Belastung wird vorausgesezt, daß die Kerze bei Aus - und Einbau gegen Stoß unempfindlich ist. An den Dichtflächen, so z.B. am Gewinde, am Isolierkörper und am Kerzengehäuse, soll sie gasdicht abschließen.
Wie hoch die Anforderungen der Zündkerze an ihre thermische Festigkeit sind, erkennt man am besten daran, daß sie im Heinkelmotor bei 5000 U/min = 80 Km/h in 10 Stunden 1.500.000 Zündfunken vermittelt. Die Kerze hat dabei einen Verbrennungsdruck von bis zu 40 at sowie eine Temperatur bis zu 2000 Grad Celsius im Zündzeitpunkt auszuhalten. Während das eingeschraubte Teil im Zylinder (Zündbolzen ,Isolierkörper usw.) den heißen Gasen ausgesezt ist, wird das oben herausragende Teil der Zündkerze von der Außenluft gekühlt. Nach jeder Verbrennung wir außerdem durch das frisch einströmende Kraftstoffgemisch ein Temperaturabfall herbeigeführt, der an das Dichtungsmaterial höchste Ansprüche stellt. Die elektische Belastung der Zündkerze, d.h. ihre Isolierfähigkeit, wird ebenfalls stark beansprucht. Zwischen Zündbolzen und Kerzenkörper treten, man höhre und staune, Spannungen von 10.000 - 12.000 Volt auf, die der Isolierkörper auch bei höchster Erwärmung aushalten muß. Die Teile der Zündkerze, die in den Verbrennungsraum hineinragen können unter Umständen durch verschiedene Betriebsverhätnisse des Motors an ihrer Isolierfähigkeit beeinflußt werden. Verbrennungsrückstände, Öl und sonstige Stoffe schlagen sich am Fuß des Isolierkörpers und an den Elektroden nieder und bilden mit der Zeit eine leitende Schicht. Der hohe Zündstrom schlägt nun nicht mehr an der Funkenstrecke zwischen den Elektroden über, sondern kricht vom Zündbolzen über die Oberfläche des Isolierkörpers zum Kerzenkörper. 
Ergebnis:
Kein Zündfunke mehr da, Motor läuft nicht.
Die Zündkerze kann deshalb nur in einem bestimmten Temperaturbereich einwandfrei arbeiten. Dieser liegt zwischen 500 - 800 Grad, gemessen am Isolatorfuß. Liegt die Temperatur unter %00 Grad, setzen sich Verbrennungsrückstände fest, die Zündkerze verschmutzt und fällt schließlich aus. Steigt die Temperatur durch Wärmestau an den Innenteieln der Kerze auf 880 Grad dan treten Glühzündungen auf, die die Leistung des Motors herabsetzen und Triebwerksteile gefährden. Als Betriebstemperatur der Zündkerze ist eine Selbstreinigungstemperatur von 500 Grad anzustrben, denn über dieser Temperatur verbrennt die sich auf dem Isolatorfuß angesetzte Ölkohle. Hieraus folgt, daß die Zündkerze den richtigen Wärmewert ( Heinkel Tourist Wärmewert 225 ) haben muß, denn eine Zündkerze mit niedrigen Wärmewert führt zu Glühzündungen, wir sie aber im Wärmewert zu hoch gewählt, bleibt die Zündkerze im Betrieb zu kalt und verschmutzt.
Auch die Zündkerze benötigt eine gewisse Pflege und Wartung. Nach ca. 4000 Fahrkilometern sollte sie herausgeschraubt werden, innen und außen von Schmutz und Verbrennungsrückständen mit einer Messingbürste und Benzin gereinigt, sowie der Elektrodenabstand mittels einer Fühlerlehre überprüft, bzw. neu eingestellt werden. Besser noch man tauscht sie gegen eine neue Kerze aus.
Auch beim Heinkel Tourist soll die Zündkerze, selbst wenn sie noch gut erhalten aussieht, nach 12.000 - 15.000 Kilometern erneuert werden. Der Motor dankt es Euch dann wieder mit besserer Leistung und evtl niedrigerem Kraftstoffverbrauch. Anderst gesagt, die Kosten der neuen Kerze werden sich in kürzester Zeit bezahlt machen.
Beim Einsetzen der Kerze aber darauf achten,
          daß in den Gewindegängen keine Fremdkörper vorhanden sind (Festfressen des Gewindes)
          daß die ersten Gewindegänge der Kerze möglichst von Hand eingeschraubt werden,
        daß die Kerze beim Einschrauben mit dem Kerzenschlüssel nicht übermäßig fest angezogen
          wird
         daß der Dichtring nicht vergessen wird !
Aus dem Kerzengesicht einer frisch aus dem Motor ausgeschraubten Kerze (Laufzeit ca. 1000 Km) kann man ersehen:
             Ob der Wärmewert für den Motor passend ist,
             ob die Vergasereinstellung einwandfrei ist,
             ob Kolben, Kolbenringe und Zylinder noch in gutem Zustand sind.
Der Motor darf allerdings kurz vor so einer Überprüfung nicht im Leerlauf betrieben werden ( zu fettes Kraftstoffgemisch).

Schnitt durch eine Kerze!

1.   Das Gehäuse bestehend aus                                               
2.   dem Kerzenschaft
3.   dem Sechskant zum einschrauben
4  . dem Einschraubgewinde
5  . dem unverlierbaren Dichtring.
6.   Die Masseelektrode, ihr gegenüber
7.   die Mittelelektrode, die oben
8.   das Anschlußgewinde trägt.
9.   Der Isolator mit
10. den Dichtringen für Abstützung gegen das Gehäuse.

Verbrennungsbilder der Zündkerze:
Kerzenbild korreckt
, Kerzenfuß bräunlich (rehbraun). Elektrode blank
oder dunkelgrau keine Öl - oder Rußniederschläge. Kerzenfuß mit schwachen graugelben bis braunem, meist pulverförmigen Niederschlag bedeckt, der sich leicht mit einer Messingbürste entfernen läßt.
Elektroden blank oder dunkelgrau ( teilweise haben vor allem Masseelektrode und Gehäuseinneres hellgrauen oder gelblichen bis hell-
braunen Belag).
Ursache:
Motor in Ordnung, Wärmewert der Kerze richtig gewählt,Hauptdüse richtig.


 

 










Kerze verrußt oder naß:
Elektrodensteinfuß, Elektroden und Gehäuseinneres mit trockenem Ruß
bedeckt. Kerzensteinfuß, Elektroden und Gehäuseinneres mit meist
dickerem, pulvrigem, schwarzgrauem Belag bedeckt.
Ursache:
Gemisch zu fett, zu wenig Luft, zu großer Elektrodenabstand, Kerze hat zu hohen Wärmewert und bleibt im Betrieb kalt.
Hauptdüse zu groß, Einlaßventil evtl. undicht.










 Kerze verölt:
Kerzensteinfuß, Elektroden und Kerzengehäuse mit fettem, ölligglänzendem
Ruß bedeckt, Ölkohlebildung.
Ursache:
Zu viel Öl im Verbrennungsraum, Zylinder und Kolbenringe ausgelaufen, Kolben abgenutzt, Ölabstreifring gebrochen.
Bei Zweitaktern kommt noch zu fettes Gemisch in Frage.




Elektroden verbrannt:
Kerzensteinfuß weiß gebrannt mit glasigen Schmelzstellen und Perlen. Elektroden grau, mit feinen Schmelzperlen bedeckt. Kerzensteinfuß mit dunkelbraunem bir grauschwarzem, glasigem oder rauhem festgebackenem Niederschlag bedeckt, meist starke Krusten - und Perlenbildung am Steinendefuß. Elektroden, besonderst Mitteleletrode angegrffen, Oberfläche meist aufgeraut, aufgequollen oder zerfressen.
Ursache:
Gemisch zu mager, Kerze undicht oder sitzt lose, Ventile schließen schlecht, Kerze hat zu niedrigen Wärmewert und wird zu heiß.
Ventile oder Zündung falsch eingestellt.oder Hauptdüse zu klein.


KDW




Zündfunke Teil 1

Es dreht sich um den Zündfunken.

Die Batteriezündung, die zur Erzeugung des Zündfunkens die Energie aus der Batterie bzw. Lichtmaschine bekommt, besteht aus: Unterbrecher,mit Zündverteiler, Zündspule, Kondensator und Zündkerze.
Diese Teile werden hier einmal im Aufbau und in der Wirkungsweise behandelt.

Unterbrecher:

Der Unterbrecher hat die Aufgabe, den Primärstrom im richtigen Zündmoment ( 0,6 - 0,8 mm v.o. T. bei Spätzündung, Heinkel Tourist ) zu unterbrechen und wieder zu schließen. Im Moment der Unterbrechung ( Öffnung des Kontaktes ) bricht das magnetische Feld der Zündspule zusammen. Die Unterbrechung muß  schnell erfolgen, um so größer ist die induktive Wirkung der sekundären Spule. In der primären Spule setzt sich beim Zusammenbruch des Feldes der induzierte Induktionsstrom entgegen, der im Primärstromkreis höher gespannt ist, als der vorher geflossene Batteriestrom. Dieser ist somit in der Lage, den Luftspalt, der sich zwischen den Unterbrecherkontakten bein Abheben bildet, als Lichtbogen (Kontaktfunken) zu überbrücken. Erst beim Weiteröffnen der Kontakte und dadurch Größerwerden des Widerstandes reißt der Lichtbogen bzw. der Stromfluß ab, der Stromkreis bricht zusammen.


1. Unterbrecherkontakte
2: Lagerung für Unterbrecherhebel
3. Feder
4. Verstellschraube für Kontaktträger
5. Sicherungsklammer
6. Schmierfilz
7. Verstellschrauben für Unterbrecherplatte
8. Gleitstück
9. Unterbrechernocken

Der Unterbrecher besteht aus dem verstellbaren Kontaktträger und dem beweglichen, isolierten Kontakthebel.
Unterbrecherkontakte haben an den Kontaktflächen eine aufgelötete Hartmetallschicht, Wolfram etc. Diese Hartmetallschicht hat gegenüber Stahl eine viel größere Standzeit, der Abbrand der Kontakte während des Betriebes isr deshalb viel geringer.
Im Zentrum der Kurbelwellen- Achse ist ein Nocken angeflanscht, über den das Gleitstück des Unterbrecherhebels schleift. Bei Berührung der ansteigenden Nockenkurve hebt sich nun der Unterbrecherhebel ab, dadurch werden die Kontakte während der Dauer des Abhebens getrennt. Sowie das Gleitstück über den Nocken hinaus ist, drückt die Feder die beiden Kontaktflächen zusammen und schließt somit den Stromkreis.
Für die Deinstellung des Unterbrecherkontaktabstandes ( 0,4mm ) ist am Kontaktträger die Befestigungsschraube zu lösen. Die eigentliche Zündzeitpunkteinstellung (0,6 - 0,8 mm v.o.T.) wird nach Lösen der Halteschrauben und Verdrehen der Unterbrecherplatte vorgenommen.


Schaltchema der Zündanlage

Kondensator:

Werden beide Kontakte, Kontaktträger und Unterbrecherhebel plötzlich voneinander getrennt, so hat der Strom wie beschrieben, die Neigung den entstandenen Zwischenraum als Lichtbogen zu überbrücken. Dieser Lichtbogen würde in kürzester Zeit die Kontaktflächen verbrennen und ein plötzliches Aufhören des Primärstromes wäre die Folge. Ein schnelles Unterbrechen ist jedoch notwendig, um eine hohe Induktionsspannung in der Sekundärwicklung der Zündspule hervorzurufen. Um dieses Zusammenbrechen des Kennlinienfeldes zu beschleunigen und den Lichtbogen (Kontaktfunken) zu löschen, ist eic Kondensator parallelgeschaltet. Dieser Kondensator kann einen großen Teil der elektrischen Energie bei getrenntn Kontakten kurzschlußartig aufnehmen. Anstatt daß also dieser Strom an der Unterbrechungsstelle einen schälichen Funken erzeugt, fießt dieser in den Kondensator ab und unterbricht dort sehr schnell den Primärstromkreis. Wenn nun durch den Zusammenbruch des Kraftlinienfeldes in der Primärspule die erzeugte Selbstinduktionsspannung geringer wird als die am Londensator herrschende, so entlädt sich der Kondensator wieder über die primäre Spule.
Beim Schließen der Kontakte wird die im Kondensator befindliche elektrische Energie abgeleitet und der Kondensator ist für die nächste Unterbrechung wieder aufnahmefähig.
So ein Kondensator besteht in der einfachsten Form aus zwei Metallplatten, die einander in geringen Abstand isoliert gegenüberstehen. Die Platten nennt man Beläge, der für den Abstand ausfüllende Stoff nennt sich Dielektrikum. Selbstverständlich haben die Kondensatoren mehrere Belaggruppen, denn schließlich ist die Kapazität eines Kondensators ausschlaggebend. Die einzelnen Beläge jeder Gruppe sind miteinander verbunden, wobei die eine Gruppe direckt mit dem isolierten Kontakthebel bzw. der Primärwicklung der Zündspule über eine Leitung in Verbindung steht, während die andere Gruppe an Masse angeschlossen.

Zündspule:

Die Zündspule ist im Prinzip ein Wechselstrom-Tranformator und hat die Aufgabe, die benötigte Hochspannung für die Zündkerze zu liefern. Für die Wirkungsweise gilt das Induktionsgesetz, d.h. durch einen Stromfluß aus einer Stromquelle (Batterie, Lichtmaschine) erzeugt man in einer Wicklung mit Eisenkern ein magnetisches Feld. In diesem speichert sich die magnetische Energie auf, die dann als elektrische Energie in eine sehr hohe Spannung umgeformt wird. Die Umformung geht so vor sich, daß die von der Batterie bzw. Lima führende Leitung unterbrochen und in den Primärkreis ein Kondensator eingeschaltet wird. Der Primärkreis wird zu einem Schwingkreis, in welchem die Energie zwischen dessen magnetischem und elektrischem Feld hin- und herpendelt. In dem magnetischem Feld liegt der Sekundärkreis. Diese beiden Kreise, Primär- und Sekundäkreis, sind magnetisch miteinander gekoppelt. Der Sekundärkreis erhält durch die Induktionswirkung aus dem Primärkrei Energie, die ebenfalls zwischen seinem magnetischen und elektrischen Feld hin - und herpendelt. Es erfolgt somit ein ständiger Energieaustausch zwischen den beiden Kreisen. Die Erzeugung des Zündstromes erfolgt in zwei Stufen. In Stufe eins wird das magnetische Feld des Primärkreises geladen, in Stufe zwei findet der Austausch zwischen Primär- und Sekundärkreis statt.
Die Hauptteile der Zündspule sind:
Die Primärwicklung mit wenig Windungen dicken Drahtes, die Sekundärwicklung mit vielen Wicklungen dünnen Drahtes, der Eisenkern für den magnetischen Kraftfluß, das Gehäuse und die Abdeckkappe mit den Anschlüsse.

Ein paar Zahlen noch hinterher
Unterbrecher: Bei einer Motordrehzahl von 5000 U/min = 80 km/h sind bei einem Viertaktmotor in
   1 Sek.               1 Min.               1 Std.                  10 Std.
       42                  2500              150.000             1. 500. 000
Umdrehungen erforderlich.

Die von der Zündspule erzeugte  Hochspannung ist:
Gemessen am Ausgang (Sekundär) ,  man lese und staune, liegt   10.000 - 12.000  Volt und das bei einer Eingangsspannung (Primär) von gerade mal eben 12 Volt.

Störungen am Unterbrecher:
1. Verbrannte bzw. blau angelaufene Kontakte:
    Kondensator oder Zündspule schadhaft - erneuern.
2. Zu starker Zündfunke:
    Kondensator schadhaft - erneuern.
3. Eingeschlagene Unterbrecherkontakte (Höckerbildung) :
    Unterbrecherhebel und Kontaktträger erneuern - NICHT NACHARBEITEN !
4. Gleichmäßiger grauer Überzug auf der ganzen Kontaktfläche:
    Kontakte sind wegen zu schwachen Kontaktabdruck oder zu kleinem Kontaktabstand oxydiert,
    KONTAKTABSTAND 0,4mm.
5. Schwarz verkrustete, mit verbrannten Rückständen bedeckte Kontakte:
    Öl, Fett oder Schmutz zwischen die Kontakte gelangt.

Die Kontakte arbeiten einwandfrei, wenn die Kontaktstellen hell silberartig bzw. poliert erscheinen.

Anmerkung:
Wer sich die Arbeit mit den Kontakten ersparen möchte, kann in der heutigen Zeit auf eine elektronische Zündung zurückgreifen.

Vorteil:  Einmal eingestellt und sie liefert immer einen kräftigen Funken.

Nachteil: Der Preis und etwas komplizierte Einstellung, es wir eine Stroboskoplampe benötigt.

Teil 2 des " FUNKENFLUGS " demnächst.

KDW


 

Danksagung

Am ersten Clubabend im Januar gab es von unserem neuen Sprecher Ulrich eine kleine Dankesrede für unseren langjährigen Heinkelfreund und Sprecher Karl - Heinz. Er war sehr erstaunt über diese kleine Überraschung zumal es auch noch einen kleinen Präsentkorb mit allerlei Naschwerk gab. Also Karl - Heinz nocheinmal Danke und noch weiterhin viel Freude im Kreise der Heinkelfreunde Hannover und natürlich auch den Heinklern aus Braunschweig, die sich den Glückwünschen von Ulrich selbstverstänlich angeschlossen haben.

 

KDW


 

Nikolaus 2014

Wie schon vor vielen Jahren fand auch in diesem Jahr bei unserem Heinkelfreund Heinz-Werner in Vörie das zur Tradition gewordene Nikolaustreffen der Heinkelfreunde Hannover statt. Es trafen sich aus Nah und Fern eine Menge Heinkler mit Ihren Familien zum gemütlichen Beisammensein und warteten auf den Nikolaus. Dieser ließ uns nicht lange warten und kam mit seinem Roller von fern her angerauscht.

Er hatte seinen Geschenkesack prall gefüllt und für jeden etwas dabei, da in diesem Jahr nach Aussage des Nikolauses alle brav waren, hat er die Rute nicht ausgepackt.

Aber nicht nur der Nikolaus sorgte für Leckereien, sondern auch seine irdischen Helfer, die mit allerlei leckeren Sachen aufwarteten, Glühwein, Tee, Kaffee, jede Menge leckerer Kuchen und eine deftige Suppe rundeten das Treffen ab.

                                                                           

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Allen hat es geschmeckt, darum an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Spender aus Hannover, Braunschweig oder der Region ohne die es so eine Veranstaltung in dieser Form nicht geben würde.

          Allen Heinkelfreunden ein Frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Wir freuen uns sicherlich schon auf die nächsten Veranstaltungen und auf eine kommende Generation, die unser Hobby, den Heinkel-Roller am laufen hält.

Gute Fahrt Euch Allen
Euer KDW


 

Abheinkeln 2014

Abheinkeln in Grassel 2014

Am 3.10.2014 trafen sich traditionell die Heinkelfahrer aus Braunschweig mit Ihren Freunden aus aus dem Harzer Land und Hannover zum Abheinkeln am Sauteich in Grassel. Die Heinkler haben wahrscheinlich einen guten Draht zum Wettergott, denn wie schon im Vorjahr, beim 1. Treffen in Grassel, hatten wir auch in diesem Jahr sehr schönes Wetter, sogar mit Sommerfealing, die Sonne lachte bei guten 23 Grad.

                                                     
Nach einer kurzen Begrüßung vom Organisator Becky
trafen noch mehr Roller ein, ich habe nicht alle gezählt, aber an die 30 dürften es gewesen sein.

 
  
                                                   
Zur Freude der Gäste und ich glaube auch der Heinkler, waren von Anfang an vier Perlen da, zu denen sich dann noch eine fünfte gesellte. Diese Fahrzeuge waren z.T. im originalen Zustand oder mit viel Aufwand und Liebe zum Detail komplett restauriert. Natürlich mußte der eine oder Andere seine Perle zum Laufen bringen, das gelang natürlich auf Anhieb,es ja auch ein Heinkel, ich finde dieses Moped super, obwohl man mir erst einmal erklären mußte, wo der Tank versteckt ist.



Nachdem alle genug geklönt hatten, konnten wir uns an der leckeren bayrischen Brotzeit mit viel Auswahl an Salaten bedienen und sattessen, aber auch dabei wurde viel geredet, denn so oft sieht man sich ja nun auch nicht. Zu guter Letzt gab es natürlich auch noch leckeren Kuchen, der wie einige andere Sachen auch von den fleißigen Helfern im Hintergund hergestellt und gespendet wurde. Wir alle sagen Danke dafür und kommen im nächsten Jahr, wenn es heisst in Grassel ist ABHEINKELN gern wieder.

KDW


 

Oltimertreffen Eltzer Mühle

Am 31.8. war in diesem Jahr das Oldtimertreffen bei der Eltzer Mühle obwohl die Sonne nicht aus allen Knopflöcher schien, waren jede Menge alt Fahrzeuge vor Ort. Unsere Freunde, die BS-Heinkler waren den Hannoveranern zahlenmäßig überlegen, aber was macht das schon Heinkel ist Heinkel egal, ob aus  Bs oder H.

Ein besonderer Gast aber war unser 86- jähriger Herr Hanne, Freunde nennen Ihn "Hannes".
 Er war mit seiner weißen Kabine aus Saarstedt angereist und hatte wie man sieht, gleich dass schönste Mädel zwecks Foto an Bord.

                                        

Was, sagt uns dieses Foto ?
Alte Autos und ältere Herren stehen bei jungen, hübschen Frauen hoch im Kurs.

KDW



Roller ruinieren

 Wie man am besten den Heinkel ruiniert!!

Der sicherste Weg sein, Fahrzeug zu ruinieren,wäre natürlich der, mit Vollgas gegen  einen Baum zu fahren. Aber erstens weiß man nicht,ob man dabei nicht selber zu Schaden kommt,und zweitens ist diese Methode den meisten viel zu einfach. Sie bedienen sich lieber einer komplizierten und daher eleganteren, ja vielleicht sogar originelleren Art und Weise. Daß sie sich der Tatsache langsam, aber sicher zu ruinierenn, nicht bewußt sind, geschweige denn es etwa gar wünschen, ist freilich sehr betrüblich. Denn die Gewohnheitssünden vieler Fahrer sind es, die selbst das allerbeste Fahrzeug mit der Zeit mürbe machen - jene kleinen Nachlässigkeiten oder Verfehlungen, die nur deshalb "Sünde" sind, weil sie eben zur Gewohnheit wurden.Darum werfen wir mal einen Blick auf die verschiedenen Demolier - Experten.

Der Besserwisser:
Was immer ihm ein Spezialist oder Kenner rät - er weiß es besser! Alle Mechaniker wollen nach seiner Überzeugung nur das er viel Geld für sein Roller ausgibt und Wartung hält er für Unsinn - es geht auch ohne!
Fragt sich nur, wie lange?

Der Kaltstarter:
Er setzt sich am frühen Morgen auf seinen Roller, startet den Motor, bring ihn sofort auf max. Drehzahl und fährt mit Vollgas los. Sollte der Motor dagegen protestieren wollen, so läßt man eben ein Stück die Kupplung schleifen. So macht es der Kaltstarter maximal siebenmal in der Woche. ( Man könnte es gut "Tierquälerei" nennen!)

Der Drehzahljäger:
Jeder Gang muß bis zur Höchstdrehzahl ausgefahren werden. Vor allem bergab - da geht`s am besten! Heulen muß der Motor. Mag man den echten Sportfahrer auch daran erkennen, daß er zügig-elegant statt lautstark fährt - er, der Drehzahljäger, schlägt ja doch alle um Nasenlänge. ( Besonders, was die kurzlebigkeit des Motors anbelangt!)

Der Schmierverächter:
Es ist der Mann, der es einfach nicht einsehen will, daß Reibung Verschleiß bedeutet - und daß man diesem Verschleiß nur durch gute und - vor allem - regelmäßige Schmierung begegnen kann. " Auf 500 Kilometer  her oder hin wird es wohl nicht ankommen . . . sagt er selbstsicher. ( Meist geht diese Rechnung freilich nicht auf, sodern wir eines Tages empfindlich hoch. )

Der Blinde:
Die Betriebsanleitung kennt er nicht und selbst wenn, er würde sie nicht lesen. Der Reifendruck interessiert ihn höchstens eimal im halben Jahr, und wenn irgendwo etwas klappern sollte, so meint er, es werde schon von selber wieder aufhören. Der Blinde ist zugleich der Ahnungslose. Sein Name ist Hase und er weiß von nichts. Und wenn schließlich das Fahrzeug eines Tages nicht mehr mitspielt sind natürlich die Anderen Schuld.

Der Schinder:
Steile Berge solange mit dem direcktem Gang zu befahren, bis das Fahrzeug fast zum Stillstand kommt, bereitet ihm ein besonderes Vergnügen.Bergab schaltet man natürlich erst recht nicht hinunter - wozu auch, wofür gibt es denn die  Bremsen? Mögen andere schalten und walten: er schaltet ebenfalls auf "Stur- Heil !                                                                      (Wohl bekomm`s!)

Der Schusselige:
Vor dem "Rot" an der Ampel tritt er mit aller Macht in die Bremse - bei "Grün" dagegen läßt er die Kupplung sausen, daß dem hinter ihm Stehenden ein halber Zentner Dreck oder Staub vor die Windschutzscheibe oder Brille gewirbelt wird. Doch solches und vieles mehr ist dem Schusseligen einerlei. Nicht etwa, daß er rücksichtslos wäre . nein, er kann es wirklich nicht besser. Aber nur deswegen kann er es nicht besser, weil er es gar nicht erst versucht. Er läßt sich gehen, wie man so sagt. Ihm fehlt die Selbstkontrolle und die Selbstbeherrschung - und wer mit ihm fährt, meint auf einem Schiff bei hohem Seegang geraten zu sein.

Kennt Ihr den Einen oder Anderen davon?
Zugegeben - daß war ein wenig übertrieben und manchmal zu dick aufgetragen. Deshalb seid Ihr, die das hier lesen, natürlich nicht mit dabei....... Ich will es jedenfalls hoffen.

Euer KDW


 

Heinkel Motoren

Der Tourist-Motor

Der vielfach bewährte Heinkel - Tourist - 4-Takt- Motor wurde seit 1953 zwar ständig verbessert, ist aber in seiner Grungkonzeption der gleiche geblieben. Die robuste Maschine mit 60er-Bohrung und 61,5 mm Hub hat einen Inhalt von 174ccm und bringt bei 5750 Umdrehungen 9PS, bei einer Verdichtung von 1 : 7,4. Das drehmoment liegt mit 1,25 mkg bei 4500 U/Min.
Die Kurbelwelle ist beiderseits im Kurbelgehäuse in 2 Rillenlager gelagert. In Fahrtrichtung gesehen befindet sich auf der linken Seite der Kurbelwelle das kleine Kettenrad für den Antrieb von Kupplung und Getriebe. Auf der rechten Seite der Kurbelwelle ist die  Anlaß-Zündlichtmaschine, der Zündversteller und das Lüfterrad angeflanscht. Das Pleuel läuft auf einem Doppelrollenlager, der Kolbenbolzen ist in einer Bronzebuchse gelagert. Der Zylinder ist aus Grauguß. Der Leichtmetallkolben ist als Autothermik-Kolben ausgebildet, hat 2 Verdichtungsringe und einen Ölabstreifring. Im Leichmetallzylinderkopf sind die Ventile in V-Form hängend angeordnet. Die Steuerung der Ventile geschieht von der Kurbelwelle aus und wird über ein Zahnradpaar zur Nockenwele übertragen. Die drehende Bewegung wird in eine Längsbewegung umgewandelt und geht über Stoßstangen zu den Kipphebeln. Im Zylinderkopf sind die Kipphebel gelagert, diese führen eine kleine Drehbewegung aus und übertragen die kraft zum Einlaß- bzw. Auslaßventil, die sich jeweils öffnen und schließen.
Die Kühlung des Motors übernimmt ein an die LiMa angeflanschtes Lüfterrad. Die Gebläsekühlung ist Drehzahl- , aber nicht Geschwindigkeitsabhängig. Der Tourist-Motor hat eine Ölbadschleuderschmierung. Motor, Kupplung und Getriebe sind in einem Block vereint und haben einen gemeinsamen Schmierraum. Im Kurbelgehäuse sind 1,5 l Motorenöl SAE 30, nicht legiertes Öl, eingefüllt. Durch eintauchen des Pleuels wird das Öl unmittelbar an Kolben und Zylinder geschleudert. Im Betriebszustand bildet sich im Kurbelgehäuse Ölnebel, dieser steigt im Stoßstangenkanal nach Oben und schmiert somit die Kipphebel und die Ventilschäfte. An dieser Stelle sei bemerkt auf regelmäßige Ölwechsel lt. Handbuch zu achten.
Die im Ölbad laufende Mehrscheibenkupplung ist auf der Kupplungswelle befestigt. Die Motorleistung wird durch eine Hülsenkette vom Motor zur Kupplung übertragen. Durch die Federkraft zusammengepressten Belaglamellen die zwischen Kupplungskorb und Kupplunginnenteil eingelegt sind, übertragen die Motorleistung kraftschlüssig auf das Getriebe.
Durch Betätigung des Kupplungshebels, der auf das Kupplungsdrucklager drückt wird die Federspnnung verringert bzw. aufgehoben - der Kraftschluß ist unterbrochen - die Kupplung ist ausgekuppelt.

Das Getriebe ist im Kurbelgehäuse eingebaut, und die Getrieberäder stehen im Dauereingriff. Die Kupplungswelle ist auf der Kupplungsseite in einem Rillenlager, auf der Schwingarmseite in der Antriebswelle, diese wiederum in einem Rillenlager gelagert. Die Vorgelegewelle lagert beiderseits in Bronzebuchsen. Beide Wellen sind mit verschieden großen Zahnrädern bestückt. Der Schalthebel überträgt die Schaltbewegung zum Schaltsegment und zur Schaltwalze. Am Umfang derSchaltwalze befinden sich Nuten, in welche die Führunsstifte der beiden Schaltgabeln eingreifen. Die Schaltgabeln, die in den Schalträdern laufen, stellen jeweils durch Verschieben der Klauen in ein anderes Zahnradpaar die entsprechende Übersetzung her. Von der Antriebswelle wird die Kraft am kleinen Kettenrad abgenommen und durch eine Rollenkette zum großen Kettenrad der Hinteradachse übertragen. Die Kette im geschlossenen Schwingarm läuft in einem Ölbad. "Den Ölstand auch hier prüfen, bzw. das Öl auch einmal erneuern, siehe Handbuch."

Der Heinkel - 150 - Motor

Zum Heinkel- Tourist hat sich ein "kleinerer Bruder", der Heinkel 150, gesellt. Als Heinkel - 2-Takt- Motor mit Umkehrspülung arbeitet er nach dem Schnürle- System. Die  Bohrung des Zylinders ist 57,0 mm, der Hub 58,8mm und hat somit einen Inhalt von 150ccm. Leistungsgemäßig bringt er bei 5750 U/min 9PS bei einer Verdichtung von 1 : 10. Das Drehmoment liegt mit 1,25 mkg bei 4000 U/min.
Die Kurbelwelle ist beiderseits im Kurbelgehäuse in 2 Rillenlager gelagert. Die Kurbelwellenlagerung ist nach Außen auf jeder Seite Luft- und Öldicht mit Radialdichtringen verschlossen. Der Antrieb der Lichtmaschine, Gebläseluftkühlung und der Kupplung ist konstruktionsmäßig dieselbe Anordnung wie beim Heinkel-Tourist. Das Pleuel und der Kolbenbolzen laufen in Nadellagern. Der Zylinder mit angegossenem Zylinderkopf besteht aus Leichtmetall mit hartverchromter Lauffläche. Dr Kolben hat 2 Verdichtungsringe. Kolben, Zylinder und Kurbelwelle werden durch das in der Kraftstoffmischung ( 40:1 ) enthaltene Öl geschmiert.
Kupplung und Getriebe haben einen gemeinsamen Schmierraum. Die Ölwechsezeiten auch bei diesem Motor nach Handbuch einhalten. Die im Ölbad laufende Mehrscheibenkupplung ist auf der Kupplungswelle befestigt. Die Motorleistung wird durch eine Hülsenkette vom Motor zur Kupplung übertragen. Der Aufbau der Kupplung ist im Prinzip gleich wie beim Tourist. Das Getriebe ist mit dem Kurbelgehäuse verblckt und die Getrieberäder stehen im Dauereingriff. Die Kupplungswelle, wie auch die Antriebswelle, sind beiderseits in Rillenlager gelagert. Beide Wellen sind mit verschieden großen Zahnrädern bestückt. Die Schaltübertragung geht von einer Seilrolle ( Bowdenzug) zur Schaltscheibe. In der Schaltscheibe ist eine Kurve eingefräst, in welche die beiden Führungsstifte der Schaltgabel eingreifen. Die Schaltgabeln, die in den Schalträdern laufen, stellen jeweils durch Verschieben der Klauen in ein anderes Zahnradpaar die gewünschte Übersetzung her. Die Kraftübertragung von der Getriebantiebswelle zum Hinterad ist identisch mit dem "großen Bruder" Heinkel- Tourist.

 

 

KDW

 


 

 

Andere Länder, andere Heinkelfahrer